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Niederlausitzer Bergbautour

Optimierte Streckenführung zum 25. Jubiläum

Einst raue Tagebauregion, heute Wasserlandschaft: das ist das Lausitzer Seenland. Die 1999 eröffnete Route „Niederlausitzer Bergbautour“ führt auf über 500 Kilometern einmal quer durch die Bergbaugeschichte der Lausitz und vorbei an Seen mit Sandstränden, Kiefernwäldern und Auenlandschaften, zu den Industriekulturorten der Region. Gemeinsam mit einem passionierten Radwanderer hat der ansässige Tourismusverband die kulturträchtige Radroute umfassend überarbeitet.

So konnte der Verband die Route weiter optimieren. Dabei wurden neue Radwege wie der Rundweg um den Schlabendorfer See und neue Zwischenziele wie der Industriekulturpfad der Stadt Forst (Lausitz) integriert sowie Wegweiser ergänzt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten am Wegesrand sind nun besser erreichbar.

Neue Radwege und Sehenswürdigkeiten

Die 516 Kilometer lange Niederlausitzer Bergbautour kann in acht Etappen von 39 bis 77 Kilometern gefahren werden. Sie beginnt und endet in Senftenberg, führt durch die Städte Lauchhammer, Cottbus und Hoyerswerda und Naturlandschaften wie den UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen oder das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald. Ein roter Teufel auf einem Fahrrad weist den Weg. Der Legende nach war er es einst, der die Kohle in der Erde vergrub.

Zu den Höhepunkten unterwegs gehören die Energiefabrik Knappenrode, die in der über 100 Jahre alten Brikettfabrik Einblicke in die Geschichte der Lausitz vom Bergbaurevier zum Seenland gewährt, das Schaubergwerk im Museum Schloss und Festung Senftenberg sowie das Forster Museum in Forst (Lausitz). Hier wird ab Herbst 2025 die Geschichte der Industriekultur in der Region erlebbar gemacht. In einer ergänzenden digitalen Ausstellung können sich Besucher auf Spurensuche zu den vielen, durch den Bergbau verschwundenen Orten in der Lausitz begeben.

Spektakulär ist auch die Aussicht auf der gigantischen, begehbaren Abraumförderbrücke des Besucherbergwerks F60. Von hier aus bietet sich ein Weitblick auf den Bergheider See. Monumentale Zeitzeugen der Bergbaugeschichte sind auch die Biotürme Lauchhammer. Die Türme der einstigen Großkokerei beeindrucken mit ihrer Architektur und sind für Radfahrer schon von Weitem sichtbar.

Niederlausitzer Bergbautour

Strecke: 516 Kilometer
Start/Ziel: Senftenberg
Etappen:

  1. Senftenberg – Lauchhammer (55 km)
  2. Lauchhammer – Calau (72 km)
  3. Calau – Vetschau (69 km)
  4. Vetschau – Cottbus (39 km)
  5. Cottbus – Forst (Lausitz) (62 km)
  6. Forst (Lausitz) – Spremberg (77 km)
  7. Spremberg – Hoyerswerda – Spremberg (75 km)
  8. Spremberg – Senftenberg (67 km)

Eine Neuauflage des Faltblattes, das ab 15. August auf www.lausitzerseenland.de/infomaterial bestellt und heruntergeladen werden kann, zeigt die optimierte Route, gibt Hinweise auf neue Sehenswürdigkeiten und enthält einen QR-Code, der auf den digitalen Toureneintrag inklusive GPS-Daten leitet.

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