Jakobsweg Tag 7 - Calzadillas de la Cueza - Leon

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Tag 7 - Calzadillas de la Cueza - Leon

Samstag, 16. Mai 2009
- von Norbert und Gaby -

Tag 7 - Calzadillas de la Cueya nach Leon

Alte Roemerbruecke - typisch fuer den Camino

In unserem Hostal herrscht eine Athmosphaere wie in einer Skihuette in den Alpen. Es ist kalt und das Stimmengewirr ist international.

Der naechste Tag: Abfahrt 08.45 Uhr ohne Fruehstueck. Es ist wieder bitter kalt: unter 10 Grad. In Sahagun troepfelt die Truppe nacheinander in einem Straßenkaffee ein. Bei guter Laune wird ausgiebig gefruehstueckt. Kurz hinter dem Ort teilt sich der Weg. Walfisch und ich nehmen den "Real Camino de Francais". Der Rest faehrt den alten Roemerweg "Via Traiana". Beides sind einsame Wege durch weite Ebenen und Felder mit riesigen Bewaesserungsanlagen. Wir kommen relativ gut vorwaerts obwohl wir staendig mit Gegenwind zu kaempfen haben. Unterwegs bestaunen wir die Baukunst der wenigen Bewohner in der Ebene. Die Haeuser sind ueberwiegend aus Lehm gebaut.

Verfahren kaum möglich - die Jakobsmuschel begleitet uns...

Wir radeln weiter durch die baumlose und menschenleere Einoede, treffen wenig Wanderer. Einziges Highlight waren ca. eine Million Froesche in einem Dorfteich, die uns quakend begrueßten. Nach ca. 60 Kilometern rollen wir dann in Mansilla de la Mulas ein.

Nach einem ausgiebigen Vesper machen wir uns auf den Weg nach Leon. Der Wind wird staerker. Ich schaetze mindestens 7 Windstaerken. Walfisch und ich fahren ausschließlich Asphalt und dennoch ist es eine große Quaelerei.

...oder die gelben Pfeile

Die Verlockung fuer den Rest der Truppe, immer mal wieder auf die Strasse zu wechseln, ist groß. Wer dem jedoch widersteht, hat oft das Glueck eines besonders schoenen Trials. So zum Beispiel kurz vor Leon. Es geht ueber einen ausgewaschenen Bach eine anspruchsvolle Piste hinunter mit Blick auf Leon. Mario schafft es dabei, einen "Knoten" in seine Kette zu wickeln. Das ist die erste Panne und zudem eine Premiere. Das hatte noch niemand von uns vorher geschafft.

Weite, Weite, Weite.....

Das Altstadtflair in Leon baut uns wieder auf. Nach Besuch der Kathedrale nehmen wir die 8 Kilometer zum Uebernachtungspunkt in Virgen del Camino unter die Raeder. Gegen 17 Uhr kommen wir an. Fazit: Die Eintoenigkeit der Strecke und insbesondere der scharfe Gegenwind hat uns heute arg gebeutelt.

Auch dies ist ein Zeichen

 

Kurze Pause und dann weiter

Da ist jemand mit Sandalen weitermarschiert

Trial durch ein Bachbett nach Leon

 

Vor der Kathedrale in Leon

Tagesetappe

ca. 96 Kilometer, Fahrzeit ca. 5,30 h, Hoehenmeter ca. 590 m, Abfahrtsmeter ca. 525

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