Unser Fazit - Der Weg war einfach nur schön

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Unser Fazit

Walfisch

Ich war das zweite Mal nach 1996 auf dem Camino. Es war zwar landschaftlich sehr schön, aber insgesamt nicht so beeindruckend, wie beim ersten Mal. Ich werde den Weg wohl nicht noch einmal fahren. Zu anstrengend und der Commerz stört mich einfach – auch wenn er für die Regionen hilfreich ist. Der Zusammenhalt der Gruppe war sehr gut und insgesamt war es eine schöne Reise für mich.

Manne

Der Weg war einfach nur schön! Durch die gute Ausschilderung hat man eine Sorge weniger und kann sich auf Wegbeschaffenheit und Landschaft konzentrieren. Einmalig auch, dass sich alle in die gleiche Richtung bewegen, Radfahrer und Wanderer – so gibt’s kaum Gegenverkehr. Persönlich freut mich sehr, dass das angespannte Verhaeltnis zu Hägges sich auf diesem Weg verbessert hat. Zeit für Gespräche und das gemeinsame Erlebnis haben es ermöglicht. Ich möchte den Jakobsweg in ein paar Jahren auf jeden Fall nochmal fahren.

Norbert

Ich fand schon die Idee sehr gut und mich ganz toll, denn ich bin zum ersten Mal so lange am Stück gefahren. Und das mit dem Mountainbike, denn ich bin eher Rennradfahrer. Es war sehr anstrengend, vor allem der zweite Teil. Der Commerz stört mich auch, sehe ihn aber als Segen für alle, die am Wegrand nun ihr Auskommen haben. Urlaub im eigentlichen Sinne war es wohl weniger – eher richtiger Sport. Ich bin froh, angekommen zu sein, werde es aber wohl nicht wiederholen. Jedenfalls nicht in nächster Zeit.

Mario

Mein Motto ganz klar: Der Weg ist das Ziel. Es war toll. Leid tut mir aber, dass ich einen kleinen Abschnitt verpasst habe, als ich einen Abzweig nicht gesehen habe und wertvolle Kilometer auf der Landstrasse nach O'Cebreiro abspulen musste. Das ärgert mich richtig, denn sicher habe ich da schöne Abschnitte verpasst. Ansonsten wären es „100 Prozent Camino“ gewesen. Ich würde es jederzeit wiederholen. Radfahren war für mich noch nie so spannend. Anstrengend ja – aber das war egal – genauso wie die Schmerzen. Es war super Wetter. Jeder konnte seinen Rhythmus fahren und wir haben uns immer wieder getroffen oder aufeinander gewartet. Störfaktoren für mich waren die großen und lauten Städte, die ich nächstes Mal meiden werde. Toll auch, dass mein Rad durchgehalten hat. Schade, dass wir am Start elf Leute waren, zwei davon schon am zweiten Tag  ungeduldige Entscheidungen trafen und deshalb nur neun gemeinsam angekommen sind.

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Axel

Gute Organisation von Mario (Etappenplanung) und Walfisch (Auto von Kia). Ich war dabei, weil ich den Weg ja schon von 1996 in guter Erinnerung hatte. Ich hatte zwar den Unfall, fand es bis dahin aber ausnahmslos gut. Schade, dass ich die letzten drei Tage im Auto mitreisen musste. Der zunehmende Commerz stoert mich – wie die meisten anderen – auch. Den Zusammenhalt der Gruppe fand ich sehr gut – bis auf die beiden, die ihr eigenes Ding durchziehen wollten (und haben). Es war eine wichtige und gute Entscheidung, dass wir zwei Fahrer hatten, die sich um Unterkunft, Verpflegung unterwegs kümmerten, unser Gepäck transportierten und zur Not auch als „Besenwagen“ im Einsatz waren.

Hans ("meist" mit dem Kia unterwegs)

Am besten haben mir die 20 Kilometer gefallen, die ich mit dem Rad fahren durfte. Auch wenn ich davon knapp die Hälfte geschoben habe. Wir haben uns alle gut verstanden und die gemeinsamen Abende waren sehr lustig. Insgesamt habe ich viel gelernt.... Ich werde nun trainieren, damit ich beim nächsten Mal auf dem Rad mithalten kann!

Matte ("immer" im Kia unterwegs)

Das nächste Mal werde ich auch mit dem Rad unterwegs sein. Denn ich fand es sehr beeindruckend, wenn die Radler abends von den Tageserlebnissen erzählt haben. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mir ein Rad kaufen und trainieren, um das auch zu schaffen. Schwer war es für mich als Fahrer und Organisator von Unterkünften, Wurst- und Käsesorten – es allen Recht zu machen. Ich habe trotzdem die Natur genossen und abends die Geselligkeit. Aber als Urlaub kann ich es im Nachhinein nicht bezeichnen.

Hägges

War auch 1996 schon dabei und habe dadurch den Vergleich zu heute. Der Commerz stört auch mich sehr. Für mich war es das letzte Mal. Ich sehe ein, dass es gut für die Region ist, es macht mir aber keinen Spaß mehr. Trotzdem gefällt mir die Landschaft immer noch sehr gut, doch manchmal musste ich die Augen schließen, um besser sehen zu können.

Gaby

Ich war 1996 begeistert und bin es heute wieder! Jederzeit nochmal, lautet mein Fazit. Dass heute mehr Pilger unterwegs sind, war mir klar. Sie haben mich allerdings selten gestört. Eines würde ich allerdindgs nicht mehr tun: einen tagesaktuellen Weblog organisieren oder schreiben. Das war echt Stress für die Beteiligten: Internet suchen, mit der jeweiligen Technik klarkommen, schreiben usw. Auch ist es meiner Meinung nach besser, einen Reisebericht in aller Ruhe zu Hause zu schreiben. Dann haben sich die Eindrücke etwas "gesetzt", die Berichte schreiben sich leichter und man kann besser auf Details eingehen. Aber ich habe es dann doch durchgezogen, vor allem für Pape, Sanne, Ketschi und Steffie, damit sie wenigstens aus der Ferne dabei sein können und sich an unsere erste geniale Tour 1996 erinnern. Schade, dass Ihr nicht dabei wart!!!!!

Schade fand ich auch, dass ich das einzige "Mädel" war. Dabei waren wir mal drei: Eine musste leider kurzfristig absagen, die andere hat sich mit ihrem Begleiter schon am zweiten Tag abgesetzt.

Aber die "Hombres" waren prima Reisegefährten. Ich hatte einen tollen tollen tollen Urlaub. Danke Jungs, danke Jakob!

Wir sind wieder zu Hause

Ja, dies passt in einen Kia Carnival: neun Räder, Gepäck für elf Leute und immer noch Platz für Fahrer und Beifahrer.

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