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Mountainbiken im Fichtelgebirge

Wie aus 450 Kilometern Mountainbike-Strecken ein Kurzurlaub mit Trails, Natur und regionaler Küche wird

Im Fichtelgebirge können Mountainbiker die Natur und die Trails in ihrem eigenen Tempo erleben. (Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge/Florian Trykowski)

Die Ferienregion Fichtelgebirge liegt in Oberfranken/Nordbayern und reicht von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen in die nördliche Oberpfalz. Rund 450 Kilometer ausgewiesene Mountainbike-Strecken, darunter der 171 Kilometer lange Horseshoetrail, benannt nach der charakteristischen hufeisenförmigen Granitlandschaft des Fichtelgebirges, sowie zehn digitale Rundtouren machen die Region zu einer vielseitigen Bike-Destination.

Wer ein paar Tage vor Ort bleibt, kann sich aus dem Streckennetz einen 3-Tages-Kurzurlaub zusammenstellen. Die Strecken lassen sich je nach Kondition, Zeit und persönlichen Interessen auswählen und mit Ausflugszielen, Einkehrmöglichkeiten und Übernachtungen kombinieren.

Tag 1: Granit, Wald und ein entspannter Tagesausklang

Zum Auftakt geht es beispielsweise rund um Bad Alexandersbad auf die ersten Trails. Dichte Wälder, markante Granitformationen und die Höhenzüge des Fichtelgebirges prägen die Landschaft. Ein besonderes Naturerlebnis auf dem Weg ist das Bergmassiv Kösseine mit einem Weitblick über die Mittelgebirgslandschaft. Nach den anstrengenden Höhenmetern hat man in Bad Alexandersbad Zeit zum Durchatmen bei einem Spaziergang durch den Kurpark oder einem Besuch im Panoramabad Alexbad und seinem Saunabereich. Für die Nacht bieten sich mountainbikefreundliche Unterkünfte entlang der Strecke an mit sicherer Bike-Garage, Rad-Waschmöglichkeit und Werkzeug für kleinere Reparaturen.

Tag 2: Durch den Steinwald nach Marktredwitz 

Am zweiten Tag könnte die Route Richtung Marktredwitz und durch den Steinwald führen. Waldwege, Granitformationen und vielseitige Anstiege sorgen für sportliche Abwechslung. Mitten im Naturpark eröffnen sich immer wieder weite Blicke über die bewaldeten Höhenzüge. In Marktredwitz wartet zum Ende der Tour ein lebendiger Halt: Die historische Altstadt, regionale Gastronomie und gemütliche Biergärten laden dazu ein, den Tag genussvoll ausklingen zu lassen.

Tag 3: Wasser und Weite rund um Bad Weißenstadt und Nagel

Nach zwei Tagen auf den hügeligen Trails darf am dritten Tag das Element Wasser in den Mittelpunkt rücken. Die Tour geht Richtung Bad Weißenstadt und zum Weißenstädter See, der sich für eine längere Pause eignet. Ob eine Runde im Wasser, ein Spaziergang am Ufer oder eine Einkehr mit Seeblick – hier lässt sich der Fahrtag ganz entspannt unterbrechen. Wer noch Kilometer sammeln möchte, verbindet den See mit einer Runde durch die umliegenden Wälder und Felsenlandschaften. Zum Abschluss gibt es noch einmal regionale Küche und mit etwas Glück einen Sonnenuntergang über den Höhen des Fichtelgebirges.

Mehr Infos zur Region: www.fichtelgebirge.bayern

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