Dünkirchen, französisch Dunkerque, liegt an der französischen Nordseeküste nahe der belgischen Grenze. Die Stadt ist eine wichtige Hafenstadt mit einer aufregenden Geschichte. Küstenlandschaften, historische Stätten, malerische Dörfer und viel frische Seeluft machen eine Radtour in Dünkirchen und Umgebung zu einem interessanten Erlebnis.
Routenplanung und Streckenführung
Eine Radtour könnte im Stadtzentrum von Dünkirchen beginnen, wo es Parkmöglichkeiten und Fahrradverleihe gibt. Die Route führt entlang der Küste, vorbei an den Stränden von Malo-les-Bains bis nach Bray-Dunes, einem kleinen Badeort nahe der belgischen Grenze. Diese Strecke ist ca. 20 km lang und größtenteils flach, so dass sie für nur einen sehr moderaten Schwierigkeitsgrad hat. Alternativ kann die Tour ins Hinterland verlängert werden, wo sanfte Hügel und landwirtschaftlich geprägte Gebiete auf eine sportlichere Erkundung warten.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Sehenswürdigkeiten, die entlang der Route besichtigt werden können, gibt es in Dünkirchen jede Menge. Hier ein paar Ideen: Das Musée Dunkerque 1940 - Opération Dynamo gibt Einblick in die dramatische Evakuierung der britischen Truppen während des Zweiten Weltkriegs. Im Hafen beeindruckt das Feuerschiff „Sandettié". Es ist u.a. mit einer Eintrittskarte des Hafenmuseums zu besichtigen. Die Kirche St. Éloi im Stadtzentrum ist ein Beispiel gotischer Architektur und lädt zu einem kurzen Besuch ein. Entlang der Küste ist der „Leuchtturm von Petit Fort Philippe" bei Gravelines ein markantes Seezeichen und bietet bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick über das Innenland und die Nordsee.
Essen und Trinken
Die Region um Dünkirchen ist bekannt für ihre kulinarischen Spezialitäten, insbesondere Fisch und Meeresfrüchte. Im Zentrum und entlang der Küste gibt es zahlreiche Restaurants, die diese Spezialitäten anbieten. Cafés und Bäckereien entlang der Route bieten sich für eine Pause an. Besonders empfehlenswert sind die Fischrestaurants in Malo-les-Bains oder ein Picknick an den Stränden mit ihren zahlreichen Bänken und Grünflächen.
Praktische Tipps
- Beste Reisezeit:
Die beste Zeit für eine Radtour in Dünkirchen ist von Mai bis September. Das Wetter ist mild, man sollte aber auf den oft starken Küstenwind vorbereitet sein.
- Radausrüstung:
Ein stabiles Trekking- oder Tourenrad ist ideal für die überwiegend flachen, aber windanfälligen Strecken. Winddichte Jacke, Helm und Sonnenbrille sind empfehlenswert.
- Übernachten:
Dünkirchen bietet eine große Auswahl an Unterkünften, darunter Hotels, Bed & Breakfasts und Campingplätze. Es gibt auch spezielle fahrradfreundliche Unterkünfte.
Anreise
Dünkirchen ist mit dem Auto über die Autobahnen A16 und A25 gut zu erreichen. Die Anreise mit dem Zug ist ebenfalls möglich, da die Stadt an das regionale und nationale Eisenbahnnetz angeschlossen ist. Für internationale Reisende gibt es Fährverbindungen nach Großbritannien und in den meisten Zügen ist die Mitnahme von Fahrrädern erlaubt.