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Studie: Sicherheit im Radverkehr

Über 21.000 nahmen in Berlin an einer Studie zum Thema „Sicher Radfahren“ teil. Die Online-Umfrage veranschaulicht, welche Art von Infrastruktur vonnöten ist, damit Radfahrer sich im Straßenverkehr sicher fühlen.

Wann fühlen sich Radfahrer im Straßenverkehr sicher? ( Foto: FixMyCity GmbH )

Die Ergebnisse zeigen etwa, dass mehr subjektive Sicherheit vorhanden ist, wenn breite Radwege vorhanden sind und zudem eine bauliche Trennung von Radweg und Straße vorhanden ist.

Es scheint auf Details und die richtige Kombination von Merkmalen anzukommen. Um sich möglichst ein allumfassendes Bild zu machen, wurden auch Autofahrer und Fußgänger aus ihrer Perspektive befragt.

Anhand von über 3000 Bilddateien konnten die Teilnehmer bewerten, wie sicher sie sich als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer in verschiedenen Situationen fühlten. Eine erste Auswertung zeigt Tendenzen, wie eine „Radinfrastruktur für alle“ aussehen könnte. So sieht FixMyBerlin, der Betreiber der Studie, die Hypothese bestätigt, dass eine Führung des Radwegs im Seitenraum als sicherer empfunden wird als eine Führung auf der Fahrbahn.

Bei breiten Wegen im Seitenraum, ohne geschäftliche Nutzung, scheinen sich auch Fußgänger ausreichend sicher zu fühlen, wenn Rad- und Fußweg deutlich getrennt voneinander sind, etwa durch einen Grünstreifen. Die Führung im Mischverkehr wird als sehr unsicher empfunden.

Wenn die Führung auf der Fahrbahn erfolgt, werden breite Radwege als deutlich sicherer empfunden. Sind schmalere Radwege vom übrigen Straßenverkehr etwa durch niedrige Poller getrennt, liegt eine akzeptable subjektive Sicherheit vor, so die Studie.

Gut ausgebaute Radwege inklusive Poller scheinen auch Autofahrer als sicherer zu empfinden. Einige Gefahren werden von dieser aber auch weniger stark eingeschätzt, etwa Dooring-Unfälle.

Alle Ergebnisse und die Roh-Daten zur weiteren Auswertung gibt es unter fixmyberlin.de/research/subjektive-sicherheit . Alle Daten wurden  für die weitere Forschung und Auswertungen unter einer Open Data Lizenz zur Verfügung gestellt.

About

FixMyCity ist ein Tean aus Entwicklern, Designern, Verkehrsplaner sowie Datenspezialisten. Diese  entwickeln digitale Tools, die Städte und Gemeinden bei der Umsetzung einer bürger- und umweltfreundlichen Verkehrswende unterstützen soll. Kooperationspartner der Studie ist der Berliner Tagesspiegel.

Links
Tagesspiegel / Interaktive Aufarbeitung der Rad-Studie

 

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