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Wie gesund ist Radfahren wirklich?

Überraschende Fakten zu E-Bike, Rennrad, Mountainbike & Co.

Radfahren ist ein optimales Herz-Kreislauf-Training (Foto: pd-f.de / focus-bikes)

572 Kilometer in sieben Tagen: Im Rahmen der Radltour des Bayrischen Rundfunks fahren noch bis zum 9. August 2014 1.200 Radbegeisterte durch Bayern. Daniel Bott, Sportwissenschaftler bei der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, ist einer von ihnen. Er erklärt anhand von vier häufig gestellten Fragen, ob und für wen es wirklich so empfehlenswert ist, sportlich Rad zu fahren.

Kann jeder sofort mit dem Rad-Training beginnen?
Ganz so einfach ist es – zumindest für Trainingseinsteiger – nicht. Wer sich wirklich etwas Gutes tun will, sollte seinen Körper nicht überfordern.

„Schon 10 bis 20 Minuten Radeln drei Mal die Woche reichen für den Anfang völlig aus. Außerdem ist es wichtig, zwischen den aktiven Tagen einen Ruhetag einzulegen, damit sich die Muskeln regenerieren können.“

Dauer und Intensität des Trainings sollten langsam gesteigert werden, damit Herz und Kreislauf Zeit haben, sich an die neue Belastung zu gewöhnen.

Trainiert Radfahren nur die Beinmuskeln?
Die Beine leisten zwar die Hauptarbeit, sind jedoch nicht die einzigen Muskelgruppen, die beansprucht werden. Auch Rücken und Rumpf stehen unter Spannung und werden trainiert.

„Sogar die Muskeln in Hand und Handgelenk werden durch die Bewegung des Lenkers gestärkt“, erklärt Bott.

Ist Fahrrad fahren gesünder als Laufen?
Sowohl Radfahren als auch Joggen wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und die Ausdauer aus. Allerdings werden Gelenke, Bänder und Sehnen auf dem Rad deutlich weniger belastet als beim Laufen, da circa 80 Prozent des Körpergewichts auf dem Sattel ruhen. Für Menschen mit Gelenkproblemen oder Übergewicht ist Radfahren daher die schonendere und gesündere Alternative.

Kann man falsch auf dem Fahrrad sitzen?
Die richtige Körperhaltung auf dem Fahrrad ist ein ganz entscheidender Faktor – und Fehler können sogar schmerzhafte Folgen haben: Rückenschmerzen und Knieprobleme. Vor allem die Höhe des Sattels muss passend eingestellt sein.

„Wenn man den Fußballen auf das Pedal setzt, muss das Knie auch auf dem niedrigsten Punkt der Kurbelumdrehung leicht angewinkelt sein“, erklärt Bott. Die richtige Sattelposition findet man, indem man die Tretkurbel in die waagerechte Position bringt: Sind Pedal und Knie senkrecht auf einer Linie, ist der Sattel richtig eingestellt.

Beachtet man all diese Dinge, ist Radfahren der Gesundheit sehr zuträglich, fasst Bott zusammen: „Radfahren ist gesund, wenn man seinen Körper beim Training nicht überfordert und darauf achtet, dass Sattel und Lenkrad optimal positioniert sind. Dann ist Fahrradfahren ein idealer Weg, sich fit zu halten und den ganzen Körper zu trainieren."

In unserer Rubrik <link internal-link internal link in current>Ratgeber finden Sie noch <link internal-link internal link in current>weitere Tipps zum Thema <link internal-link internal link in current>Gesundheit

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