Fahrräder huckepack mit dem Auto transportieren – ideal für alle, die fernere Radreviere erkunden wollen. Mit Fahrradheckträgern lassen sich Räder komfortabel transportieren: Diese müssen meist nur einen halben Meter angehoben werden – besonders bei über 20 Kilo schweren E-Bikes von Vorteil.
Stiftung Warentest untersuchte die Sicherheit, Handhabung und Haltbarkeit von acht Heckträgern. Preislich liegen diese zwischen 450 und 665 Euro. Folgende Fahrradträger für die Anhängerkupplung wurden einem Sicherheitstest unterzogen:
- Atera Strada Vario 2
- Eufab Premium II Plus
- MFT Compact 2E+1
- Oris Traveller II •
- Thule EasyFold XT 2
- Uebler i21
- Westfalia-Automotive Bikelander
- XLC Azura Xtra LED VC-C05
In punkto Handhabung erhielten alle acht die Note gut oder befriedigend. Alle lassen sich falten, kompakt lagern und abklappen, damit der Kofferraum zugänglich ist. Die Fahrradträger können bis zu 60 Kilogramm beladen werden und sind somit auch für E-Bikes geeignet.
Den Haltbarkeitstest bestanden ebenfalls alle Träger für die Anhängerkupplung gut.
In punkto Sicherheit zeigten sich bei einigen Modellen allerdings erhebliche Mängel. Vier Modelle fielen beim Crashtest durch. Beim simulierten Frontalaufprall bei Tempo 30 hielten zwei Träger die Anhängerkupplung nicht mehr umschlossen. Bei einem anderen Träger flogen kleine Teile ab. Das günstigste Modell im Test löste sich komplett und hob ab. Stiftung Warentest vergab deshalb dreimal die Note mangelhaft und einmal die Note ausreichend.
Die anderen vier überstanden den Crashtest, ohne dass sich Teile lösten. Der teuerste Träger im Test bestand den Frontalaufprall anstandslos. Auch in weiteren Sicherheitsprüfungen zeigte er sich robust und erhielt dafür ein Gut. Ebenfalls gut schnitten zwei günstige Modelle für jeweils 450 Euro ab.
Der Test Fahrradträger findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online kostenpflichtig unter www.test.de/fahrradtraeger abrufbar.