Gleich mehrere Weitblicke und kulturelle Höhepunkte bietet der Radrundweg Hachenburger Westerwald. Mit seinen rund 75 Kilometern Länge und fast 1000 Höhenmetern Anstieg eignet er sich als sportliche Ganztagestour für anspruchsvolle Radler:innen.
Historische Häuser in Hachenburg
Der Weg startet im Städtchen Hachenburg mit seinen vielen historischen Fachwerkhäusern. Insbesondere rund um den Alten Markt ist der Ort ein sehenswertes Schmuckstück. Von dort aus führt der Weg durchs schmale Tal der Nister. Man sollte einen Abstecher zur Abtei Marienstatt einplanen, einem beliebten Wallfahrtsort mit Garten. Zisterzienser haben das Kloster am nordwestlichen Rand des Westerwalds vor über 800 Jahren gegründet und seine Basilika ist bis heute ein bedeutendes gotisches Bauwerk.
Blick bis ins Siebengebirge
Im weiteren Verlauf der Tour wird der Anstieg auf das Hochplateau oberhalb des Dorfes Limbach mit einem Weitblick bis ins Siebengebirge belohnt. Ein Panorama genießt man außerdem auf dem Aussichtsturm auf dem Gräbersberg und vom Aussichtspunkt Spitze Ley nahe Stein-Wingert.
Tiere und Pflanzen am Dreifelder Weiher
Die Strecke führt durchs Nistertal, das Obere Wiedtal und am Dreifelder Weiher entlang. Auch für ihn sollten sich Radfahrer:innen etwas Zeit nehmen: Das größte Gewässer der Westerwälder Seenplatte bietet mit seinen Flachwasserzonen und Sumpfflächen einen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzenarten. Die Tour endet in Hachenburg, wo man in einem der Gasthäuser den Radausflug ausklingen lassen kann.