Auf der 240 Kilometer langen Radstrecke durch Nordrhein-Westfalen gibt es zukünftig neben Museen, Restaurants, fahrradfreundlichen Unterkünften und idyllischen Ausblicken auch kostenfreie Leitungswasser-Nachfüllstationen.
„Fahrradtourismus liegt als umweltverträgliche Reiseart im Trend. Wir freuen uns, dass im Rahmen des Pilotvorhabens mit a tip: tap in den kommenden Monaten 50 Trinkwasserstationen eingerichtet werden und damit eine flächendeckende und kostenfreie Trinkwasserversorgung entlang des Ruhrtal-Radwegs gesichert wird“, sagt Axel Biermann von Ruhr Tourismus.
„Wer Leitungswasser nutzt, spart CO2-Emissionen und Verpackungsmüll ein, so können Radfahrende ohne Verzicht und Anstrengung einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonen“, ergänzt Alexandra Jaik, von a tip: tap. Der gemeinnützige Verein setzt sich seit mehr als zehn Jahren für die Nutzung von Leitungswasser und gegen Plastikmüll ein.
Bei der Umsetzung sollen auch lokale Partner vor Ort einbezogen werden. Es werden bereits vorhandene Trink- und Nachfüllstationen („Trink-Orte“) genutzt und neue Trink-Orte geschaffen, an denen sich Radfahrer die Trinkflasche für ihre Radtour auffüllen können.
Die Trinkwasser-Stationen entlang des Ruhrtal-Radwegs sollen maximal zehn bis fünfzehn Kilometer voneinander entfernt stehen. Alle 50 Trink-Orte sollen idealerweise bis zum Weltwassertag am 22. März 2022 errichtet sein.