Entspanntes Radeln entlang von Wiesen und Wäldern, über Viadukte und Brücken und immer dem Fluss nach – große Teilstücke des nach der Flut 2021 stark beschädigten Ahr-Radweges sind mittlerweile wieder befahrbar. Von Blankenheim, wo die Ahr im mittelalterlichen Ortskern im Kellergewölbe eines Fachwerkhauses entspringt, bis Ahrbrück nutzt der Radweg eine ausgediente Bahntrasse durch abwechslungsreiche Landschaft. Zwischen Fuchshofen und Schuld, wo ein Teilstück neu gebaut wird, führt der Weg vorübergehend entlang der Landstraße (L73).
Eine gute Gelegenheit, im oberen Ahrtal zu radeln, bietet sich am Sonntag, 16. Juni 2024, bei der „Tour de Ahrtal“ an. An diesem Tag wird ab Blankenheim die Bundesstraße (B258) bis Müsch und im weiteren Verlauf die Landstraße (L73) bis Dümpelfeld für Autos gesperrt. Anschließend besteht die Möglichkeit, auf den Ahr-Radweg bis Ahrbrück zu wechseln. Viele Stationen entlang der Wegstrecke sorgen zwischen Blankenheim, Hillesheim, Müsch und Ahrbrück von 10 bis 17 Uhr für Verpflegung, Unterhaltung und Mitmach-Aktionen.
Andere Radtouren im oberen Ahrtal verbinden den Ahr-Radweg mit der Eifel-Höhen-Route. So startet die Entdeckertour „Auf den Spuren von Ahr und Eifel“ an der Ahrquelle in Blankenheim, folgt dem Flusslauf und führt auf den Eifelhöhen durch weite Felder und Wälder. Auch auf den beiden Entdeckertouren „Auf den Spuren der Eisenbahn“ und „Auf den Spuren der Kalkeifel“ steht die Erkundung der Landschaft im oberen Ahrtal und in der Eifel im Mittelpunkt.
Mehr Infos zur Region: www.rlp-tourismus.de/ahrtal