Felstürme aus urzeitlichen Meeresriffen, ein Meteoriteneinschlagskrater, die Fundstätte des „Urvogels“ sowie ein Fluss, der sich sein Bett tief in den Stein gegraben hat: Unterwegs auf dem Geo-Radweg Altmühltal bekommen Radelnde zwischen Nördlingen und Kelheim Einblicke in die Erdgeschichte. Die neue Route, die am 20. September 2024 offiziell eröffnet wird, verbindet die geologischen Highlights der Region. Zwei Tourvarianten, 201 und 182 Kilometer lang, lassen sich zu einer großen Runde kombinieren.
Unterwegs wechseln sich ruhige Abschnitte über die Jurahöhen oder durch wenig befahrene Seitentäler mit Etappen im Altmühltal ab. Es geht durch historische Städtchen und Orte, wo immer wieder ein Biergarten oder ein Café zur Einkehr lockt. Für einen Zwischenstopp sind auch die Geo-Sehenswürdigkeiten an der Route passend. Nicht alle sind so auffällig wie der Donaudurchbruch bei Kelheim, die Kletterfelsen im Wellheimer Trockental oder der Rieskrater.
Besonderheiten, die sich teils erst auf den zweiten Blick offenbaren – Karsterscheinungen, Urstromtäler oder der Artenreichtum des Trockenrasens –, werden auf Infotafeln am Weg erklärt. Für alle, die lieber Tagesausflüge machen, gibt es vier Rundtourenvorschläge am Radweg. Sie starten jeweils an Bahnhöfen und sind mit Längen zwischen 54 und 87 Kilometern mit E-Bikes gut an einem Tag zu erkunden.
Mehr Infos: www.naturpark-altmuehltal.de