Start und Ende der Tour ist das Schloss Karlsruhe. Zuerst geht es durch den Hardtwald, ein zusammenhängendes Waldgebiet, das sich auf einer Länge von 16 Kilometern und einer Breite von 2,5 bis fünf Kilometern erstreckt. Über das Naturschutzgebiet Alter Flugplatz mit seinen großen sandigen Flächen führt die Route zum Rhein. Ein Ausflugstipp ist der Bauernhof „Hofgut Maxau“ mit großem Abenteuerspielplatz unmittelbar am Rheindamm gelegen. Als Kontrast dazu erstreckt sich kurze Zeit später das riesige Areal des Rheinhafens mit seiner beeindruckenden Industriearchitektur. Bei der vierten Station bemerkt man einen auffälligen Geländesprung – das Hochgestade. Die Alb verläuft unten, an der Stelle einer ehemaligen Rheinschlinge. Im Osten steigt das Gelände steil rund zehn Meter an.
Der Altrhein Rappenwört bildet eine typische Altrheinschlinge. Hier liegt das Naturschutzzentrum Naturschutzzentrum Rappenwört im Rheinauenwald. Eine Dauerausstellung gibt den Besuchern durch Schautafeln, Modelle und Rätsel Einblicke in die Natur der Rheinauen. Weiter geht es zur Alb. Bei der Appenmühle fließt sie in ihrem ursprünglichen Bett, das sich tief in die Hardtebene einschnitten hat. Seit 30 Jahren wird die Alb systematisch umgestaltet. Aus einem geradlinigen Fluss entstand ein naturnahes Gewässer, was man in in der Günter-Klotz-Anlage sehen kann. Im Oberwald beobachtet man den Wechsel von tiefliegenden, feuchten Flächen und höher liegenden Kiesinseln. Auch die Altstadt von Durlach liegt auf einer Kiesinsel. Bei der Fahrt durch den Wald beim Elfmorgenbruch sichtet man zum Abschluss die Baumarten des typischen Bruchwaldes wie Erle und Pappel.

(Foto: KTG Karlsruhe Tourismus GmbH)
Mit nur wenigen Höhenmetern und einem ebenen Streckenverlauf ist der Radrundweg, auf mehrere Etappen verteilt, für alle Velo-Fahrer geeignet.
Sportskanonen erweitern die Radrunde zur „Großen Route“ – NaturRADtour Karlsruhe und Region. Dabei geht es durch insgesamt neun Schutzgebiete, wie das Europäische Schutzgebiet nördlicher Hardtwald oder den Naturpark Schwarzwald Mitte / Nord. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, zwei Erweiterungen zu fahren. Zum einen die Erweiterung Ettlingen-Grünwettersbach-Turmberg – sie führt über Felder und Wiesen durch das Schutzgebiet Pfinzgau West und zum Turmberg, dem Hausberg der ehemaligen badischen Residenzstadt Durlach. Hier schließt der Routenverlauf wieder an die „Große Route“ an. Über die Erweiterung Durlach-Turmberg gelangen die Radler über den Geigersberg und den Rittnerhof ebenfalls zum Turmberg.
Links
NaturRADtour: <link http: www.gruenestadt.karlsruhe.de external-link-new-window>www.gruenestadt.karlsruhe.de