Vom Genfer See bis ans Mittelmeer führt der Radwanderweg Via Rhôna entlang der Rhône. Die Strecke ist mit drei Prozent Gefälle auch für Genussradler und Familien interessant. Einzig der Streckenbeginn im Voralpengebiet zwischen Genf und Vulbens weist stärkere Steigungen auf. Die Via Rhôna führt rund um den Genfer See über die Städte Lyon, Avignon und Arles bis zu den Stränden der Camargue – entlang vieler Flusslandschaften, vorbei an Weinbergen und historischen Denkmälern.
Auf über 800 km durch Frankreich
815 Kilometer umfasst die Via Rhôna insgesamt, 70 Prozent davon, also 560 Kilometer sind bislang als Radweg ausgebaut. Doch auch die nicht ausgebauten Strecken sollen be- oder umfahrbar sein, so eine Sprecherin des Rhône-Alpes Tourismus. Komplett autofrei wird die Fahrradroute auch nach der geplanten Fertigstellung aller Abschnitte 2020 nicht sein, doch verkehrsreiche Straßen werden umgangen. Noch wird an der Strecke gebaut: etwa an Hängebrücken, über die Radler dann alternativ zu Tunnelstrecken fahren können. Wenn die Via Rhôna auch noch nicht gänzlich ausgebaut ist: Mit einer durchgängigen Beschilderung können die Radfahrer bis spätestens Ende 2016 rechnen.
Mit dem Fahrrad in den Zug
Insgesamt liegen 31 Bahnhöfe an der Strecke, sodass auch Teilstrecken einfach abgefahren werden können. In den französischen Nahverkehrszügen dürfen Räder außerhalb der Hauptverkehrszeiten kostenfrei mitgenommen werden. 65 Campingplätze und 48 fahrradfreundliche Unterkünfte „Accueil Vélo“ bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Zweiradtouristen an.
Auch ein Abstecher abseits der Hauptroute lohnt sich: Etwa in eines der Seitentäler der Ardèche. Auch dahin führen Radwege, zum Beispiel auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse über Viadukte und kleine Tunnel.
Zur Strecke gibt es weitere Informationen und Downloads wie Wegbeschreibungen und GPS-Daten. Aufgeführt sind Restaurants, Fahrradverleihstationen und Übernachtungsmöglichkeiten:
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