Die Julischen Alpen etwa bieten besonders im Sommer eine kühle Alternative zu den mitunter heißen Adriarouten. Die Region Kranjska Gora im Oberen Savatal an der Grenze zu Italien und Österreich hält 342 Kilometer jeden Schwierigkeitsgrades bereit.
Ein besonderes Velo-Erlebnis wartet auf dem Radweg 4, der über den höchsten Bergpass Sloweniens, den Vršič, führt und zugleich das Sava- mit dem Soča-Tal verbindet. Das Soča-Tal mit der atemberaubenden Natur und den noch wenig befahrenen Trails gilt als Dorado für Mountainbiker. Ausgangspunkte für Touren sind etwa die drei Hauptorte Bovec, Kobarid und Tolmin.
Der Luftkurort Bled wiederum gilt als idealer Ausgangspunkt für anspruchsvolle Bergetappen mit dem Bike: Von einfachen Asphalt- und Schotterstraßen bis hin zu technisch schwierigen Anstiegen und Abfahrten finden Mountainbiker hier ihr Eldorado.
Ganz andere Erfahrungen können Radler sammeln, wenn sie die üblichen Pfade verlassen: Zum Beispiel bei einer Tour durch die Stollen des verlassenen Blei- und Zinkbergwerks, um so die Unterwelt des Bergs Peca (2.125 Meter) zu entdecken.

Stollenfahrt per Bike (Foto: Tomo Jeseničnik / slovenia.info)
Als Mekka für Bikepark-Fans präsentiert sich eine Anlage im Porhorje-Gebirge im Nordosten Sloweniens. Der Bike Park Pohorje startet an der Talstation der gleichnamigen Seilbahn. Zum Startpunkt können Freerider mit der Kabinenseilbahn fahren oder auch einen Teilabschnitt mit der Sesselbahn Radvanje zurücklegen. Insgesamt fünf Strecken bieten auf fast 15 Kilometern und gut 700 Höhenmetern adrenalinreiche Abfahrten – sowohl für Downhill-Experten als auch für Anfänger. Zahlreiche Erdwälle und Holzhindernisse mit Sprungweiten bis zu sechs Metern führen zu erhöhtem Pulsschlag und garantieren Cross-Country-Spaß und Mega-Downhill-Fun.
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