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Maare-Mosel-Radweg

Von der Eifel hinab an die Mosel: der Radweg führt von Daun nach Bernkastel-Kues. Eine Zeitreise auf den Spuren schnaubender Dampfrösser.

Familientauglich: unterwegs auf der ehemaligen Bahntrasse des Maare-Mosel-Radweges (Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus)

Der 58 Kilometer lange Maare-Mosel-Radweg führt auf einer stillgelegten Bahntrasse über eine landschaftlich reizvolle Strecke. Es geht über Viadukte und durch alte Tunnel.

Sportlich-ambitionierte Radler wählen die Variante hinauf in die Eifel. Relaxter geht es ab Bahnhof Daun: Ab hier kann man die meiste Zeit entspannt hinunter zur Mosel rollen.

Empfehlenswert ist eine Zweitagestour. Links und rechts des durchweg asphaltierten Weges gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Highlights sind die zahlreichenTunnel. Die Röhren sind ausgeleuchtet. Dort überwintern sogar Fledermäuse, die in der kalten Jahreszeit ihre Ruhe finden. Vor allem der nur einen Katzensprung vom Ausgangspunkt gelegene und knapp 560 Meter lange Tunnel „Großes Schlitzohr“ hat es Radfahrern angetan. Jim Knopf lässt grüßen.

Vom 28 Meter langen Viadukt hat man Aussicht auf die kleine Kurstadt Daun, die auch als Herzstück der Vulkaneifel bezeichnet wird.

Mit Biggi Eule auf dem Kinderradweg

Zwischen Daun und Gillenfeld verläuft auch der elf Kilometer lange Kinderradweg nahezu steigungs- und gefällefrei. Gemeinsam mit Biggi Biene, Elli Eule, Freddi Fledermaus und Willi Basalt radelt man zu zahlreichen Erlebnisstationen, Spiel- und Rastmöglichkeiten. Auf Schautafeln vor Ort erfährt man Wissenswertes, etwa zu Vulkanen, Maaren, Burgen oder  Fledermausarten.

Unterwegs erblickt man die „Augen der Eifel“. Bei diesen Maaren handelt es sich um Vulkankegel, die sich in den letzten 50.000 Jahren mit Wasser gefüllt haben. Das größte seiner Art ist das Maar in Schalkenmehren, das inmitten des Naturschutzgebietes Sangweiher liegt.

Weiter geht es am deutlich kleineren Holzmaar vorbei nach Eckweiler. Dort gibt es eine Möglichkeit zur ersten Rast. Das Bauernhofcafé Morgenfelderhof in Eckfeld bietet nicht nur Stärkungen. Hier kann man auch preiswert übernachten.

Nach weiteren 20 Kilometern ist Pantenberg am Fuße des ehemaligen Klosters Buchholz erreicht. Viele verlassen hier den Maare-Mosel-Radweg und fahren hinunter nach Niedermanderscheid. Vor allem das Ensemble der beiden Burgruinen von Manderscheid ist einmalig.

Bergabwärts geht es weiter Richtung Mosel. Die Strecke führt durch Laubwälder, das Flusstal der Lieser und wieder über Viadukte und durch Tunnel. Von Lüxem, dem Dorf der Tabakbauern, sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Kreisstadt Wittlich.


Den Fluss im Blick:  auf dem Maare-Mosel-Radweg (Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus)

Die Landschaft wandelt sich: Eben noch in der rauen Natur der Eifel wird die Gegend nun lieblicher. Auf dem Weg nach Noviand und Maring rücken erste Weinberge ins Bild und auf Höhe des Örtchens Lieser ist die Mosel in Sichtweite. Kurz entlang des Moselufers radeln und das Ziel Bernkastel-Kues ist erreicht.

Das Moselstädtchen sollte man sich anschauen und die Radtour bei einem Glas Riesling ausklingen lassen.

Zurück nach Daun fahren Niederflurbusse, die Passagiere und Fahrräder mitnehmen. Nach anderthalb Stunden erreicht man wieder den Ausgangspunkt des Maare-Mosel-Radwegs am Dauner Bahnhof.

Links:
Eifel Tourismus: www.eifel.info
Mosellandtouristik: www.mosellandtouristik.de

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