Im Westerwald ist nicht alles Wald. Zu den markantesten Landschaftsformen der Fuchskaute zählen ihre Heideflächen, die in Teilen unter Naturschutz stehen. 657 Meter hoch ist die Fuchskaute und damit die höchste Erhebung des Westerwaldes, ein Höhenrücken vulkanischen Ursprungs, der zur Verbandsgemeinde Rennerod im Nordosten der Region gehört. Der Berg ist Teil des Hochplateaus Hoher Westerwald, dessen Untergrund Basaltgestein bildet.
Heideflächen an der Bergflanke
Rund um die Fuchskaute kann man nicht nur wandern, sie ist auch Ausgangspunkt einer Radtour: Unweit des Gipfels liegt die Quelle des Flüsschens Nister, an dessen Ufer ein rund 70 Kilometer langer Radweg entlangführt. Zu den Highlights der Tour gehört der Besuch im Kurpark von Bad Marienberg mit Barfußweg, Kneipp-Becken und Apothekergarten sowie der Stöffelpark, ein Geoinformationszentrum in einem ehemaligen Steinbruch, das von der Entstehung der Gesteinsschichten im Laufe von Jahrmillionen erzählt.
Das Deutsche Eck im Westerwald
Zu den Zielen des Nisterradwegs gehören auch das Städtchen Hachenburg mit seinen alten Fachwerkhäusern und das Kloster Marienstatt in der Kroppacher Schweiz. Bei Heimborn-Ehrlich fließen Große und Kleine Nister zusammen, eine Stelle, die im Volksmund zuweilen auch scherzhaft das „Deutsche Eck des Westerwalds“ genannt wird.
Weitere Informationen zur Tour gibt es hier.