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Deutschlands beliebteste Radwege und Velo-Regionen

Reisen mit dem Rad: 2020 erkundeten viele Menschen – trotz oder gerade wegen der Pandemie – Deutschland vom Sattel aus. Welche Radwege besonders populär sind, verrät die aktuelle Radreiseanalyse.

Welche Regionen in Deutschland sind bei Radfahrern besonders beliebt? Dies und mehr ermittelt der ADFC in seiner alljährlichen Radreiseanalyse (Foto: ADFC / Marcus Gloger)

2020 entschieden sich 3,5 Millionen Menschen für eine Radreise, mehr als die Hälfte verbrachte ihren Urlaub das erste Mal auf dem Rad. Zwar verzeichnete der Radtourismus ein Minus von 35 Prozent gegenüber 2019, doch im Vergleich zum Einbruch im Reisebereich generell war dies moderat.

„2020 war ein besonders schwieriges Reisejahr und hat uns gezeigt, wie wichtig der Radtourismus für den Deutschland-Tourismus ist“, sagt ADFC- Tourismusexpertin Janine Starke und führt fort: „Und auch für 2021 stehen Radreisen hoch im Kurs: Mehr als Dreiviertel der Radreisenden wollen wieder mit dem Rad verreisen, dazu kommt knapp die Hälfte derjenigen, die dieses Jahr keine Radreise unternommen haben.“

Die beliebtesten Radrouten in Deutschland

Die ersten Plätze der Radfernwege belegten Flussradwege oder Strecken, die am Wasser lang führen. So kämpfte sich der Elberadwege wieder auf Platz eins, gefolgt vom Weser-Radweg und Ostseeküstenradweg. Bei den Radregionen jedoch gibt es neue Namen an der Spitze, so belegte Ostholstein als Neueinsteiger direkt den ersten Platz, gefolgt vom Bodensee, Münsterland, Aller-Leine-Tal und dem Emsland. Das beliebteste Bundesland für Radreisen bleibt Bayern vor Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW und Baden-Württemberg.

Top Ten der deutschen Radwege

  1. Elberadweg
  2. Weser-Radweg
  3. Ostseeküstenradweg
  4. MainRadweg
  5. Donauradweg
  6. Mosel-Radweg
  7. Bodensee-Königsee Radweg
  8. Bodensee-Radweg
  9. Altmühltal-Radweg
  10. Rheinradweg

40 Prozent mehr Tagestouren

Tagesausflüge boomten. 31 Millionen haben 2020 mindestens einen Radausflug gemacht. Im Durchschnitt wurden 16,4 Radtouren pro Tagesausflügler unternommen. Laut Radreiseanalyse waren dies 464 Millionen Radausflüge – ein Plus von mehr als 40 Prozent.


(Grafik: ADFC / Medienagentur Zweiplus)

Mehr Neueinsteiger, kurzfristigere Reiseentscheidungen

Als Folge der Corona-Pandemie reisten 1,9 Millionen Menschen weniger als im Vorjahr mit dem Rad. Doch mehr als die Hälfte der 3,5 Millionen Radreisenden saß 2020 das erste Mal im Sattel. Dabei fiel die Reiseentscheidung bei knapp 50 Prozent erst einen Monat oder sogar erst eine Woche vor Abreise. Wenig überraschend verschob sich der Hauptreisezeitraum aufgrund des ersten Lockdowns von Mai/Juni auf Juli/August. Für rund 40 Prozent der Radreisenden war die Radreise Ersatz für eine verschobene oder abgesagte Reise, für über die Hälfte war es sogar der Haupturlaub.

Radreiseanalyse

Die ADFC-Radreiseanalyse findet jährlich statt und ist eine repräsentative Onlinebefragung. 2020 nahmen knapp 10.700 Bundesbürger an der vom Online-Fachhandel fahrrad.de unterstützten Umfrage teil. Als Radreise wird eine Reise definiert, die das Radfahren als eines der Hauptmotive hat und mindestens drei Übernachtungen umfasst.

Links

Radreiseanalyse

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