Der Fahrradmarkt – gestern und heute
Im Jahr 2004 präsentierte der Pressedienst Fahrrad erstmals die Neuheiten der Fahrradbranche auf seiner Roadshow „Fahrradfrühling“. Auch 20 Jahre später sind sie immer noch unterwegs, um Innovationen und technische Highlights vorzustellen. Wie sich der Fahrradmarkt in den letzten 20 Jahren stetig, aber spürbar verändert hat, zeigt sich unter anderem am Beispiel der Kinderräder.
Vor rund 20 Jahren begann die Ära der Laufräder als Vorbereitung auf das Radfahren. Stützräder wurden durch Laufräder überflüssig und gelten heute auch als verpönt. Aber auch die Kinderräder selbst haben sich verändert. Früher standen Robustheit und Vollausstattung bei der Kaufentscheidung im Vordergrund. Räder mit Stahlrahmen und Rücktrittbremse wogen schnell mehr als zehn Kilogramm. Der Fahrspaß war zweitrangig.
Heute werden solche Räder, wie zum Beispiel das „Steel Classic 16“ von Puky, noch als modische Retro-Serie verkauft. Moderne Kinderfahrräder sind ergonomisch auf die Bedürfnisse der jungen Fahrerinnen und Fahrer abgestimmt und besonders leicht. Dank Aluminiumrahmen und V-Bremsen sind Radgewichte um die fünf Kilogramm möglich - was die Kinder freut. Licht, Schutzblech oder Gepäckträger lassen sich bei Bedarf nachrüsten.
Ein Beispiel ist das „LS-Pro 16“ von Puky. Hier sticht vor allem ein Sicherheits-Feature ins Auge: Die Bremshebel haben unterschiedliche Farben, damit die Kinder Vorder- und Hinterradbremse besser unterscheiden können.
Der Trend geht zum Zweitrad
Morgens mit dem Rad zur Schule, am Wochenende mit den Eltern ins Gelände: Was für fahrradbegeisterte Erwachsene inzwischen gang und gäbe ist - zwei oder mehr Räder im Fuhrpark, die je nach Bedarf eingesetzt werden -, scheint nun auch für Kinder zu gelten. Jedenfalls hat sich der Fahrradmarkt darauf eingestellt und bietet sportliche Räder für Kinder und Jugendliche an, die für mehr Fahrspaß auf dem Pumptrack sorgen sollen.
So eignet sich das robuste Bike „Jam Bam“ mit Single Speed-Antrieb der Puky-Eigenmarke Eightshot für Pumptracks und Dirtparks und ermöglicht durch seine angepasste Geometrie ein kindgerechtes Handling. Steht ein Bergtrail an, kann es auf Kettenschaltung umgerüstet werden.
Das sportliche Jam Bam hat mit 970 Euro (UVP) allerdings auch seinen Preis.
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