Die Helme wurden auf Sicherheit, Handhabung und Komfort, Hitzebeständigkeit sowie Schadstoffgehalt überprüft. Gut: Keiner der Helme fällt durch. Günstig ist nicht gleich schlecht, so eine Erkenntnis der Helm-Prüfer.
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Selbst bei einem harten Schlag gegen den Helm erzielt das schlechteste Modell im Test noch eine befriedigende Schutzwirkung. Bei keinem der getesteten Helme wurden Schadstoffe festgestellt.
Testsieger ist der Uvex hlmt 4cc. Er ist leicht, gut einstellbar, bequem, gut belüftet und hat keine erkennbaren Schwächen.
Leichte Schwächen zeigen der Alpina Airtime und das Modell Nr. FZ-025 von Fischer.
Beim Helm von Alpina ist bei Belastung eine Niete ausgerissen, die das Gurtband fixiert.
Beim Modell von Fischer löste sich bei höheren Temperaturen die aufgeklebte Schutzfolie – eine Verwendung ist in diesem Zustand nicht mehr empfehlenswert.
Für eine Überraschung sorgte das Modell Nr. 0424 von Prophete. Der Helm gehört zu den günstigeren im Test, erzielte aber bei den Stoßdämpfungseigenschaften das beste Ergebnis und schafft es auf Platz 2 der Testtabelle.
Verbesserungsbedarf gibt es laut ADAC bei vielen Helmen in Sachen Sichtbarkeit. Eine Reflexionsfolie etwa würde für zusätzliche Sicherheit bei Dunkelheit sorgen.
Das Tragen eines Helmes kann bei einem Sturz vor Kopfverletzungen schützen. Wichtig ist jedoch auch, dass dieser richtig getragen wird. Das Gurtband sollte nicht zu lose sein und auch hinten sollte der Helm richtig verschlossen werden. Empfehlenswert ist der Kauf in einem Fachgeschäft. Dort kann man sich den richtigen Gebrauch des Helms zeigen lassen.
Links:
ADAC-Fahrradhelmtest: www.adac.de/helmtest
