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Radfahren in Nordfriesland

Mit dem Rad unterwegs an der nordfriesischen Küste und ihren Inseln

Fahrrad vor dem Meer

Bei der Radtour rund um Pellworm lässt sich die Insel gut erkunden. (Foto: Pellworm4you)

Pellworm genießen

Einmal rund um Pellworm ist eine schöne Strecke für eine Radtour. Am Hafen von Tammensiel kommt man an dort liegenden Krabbenkuttern vorbei. Drei Landmarken stehen vor dem Horizont: die Windmühle im Norden, die Turmruine der Alten Kirche im Westen und der Leuchtturm im Süden. Vom Deich unter der Windmühle richtet sich der Blick auf das Halligmeer und in den Hofläden findet sich eine vielfältige Auswahl an regionalen Produkten. Erreicht man die Ortschaft Tilli, führt der Weg einer Lindenallee entlang.

Vielfalt auf Sylt

Einst fuhr hier die Eisenbahn, verband eine Zugstrecke den Sylter Süden mit dem Norden, von Hafen (Hörnum) zu Hafen (List) – das ist Geschichte. Anfang der 1970er Jahre fuhr der letzte Zug und heute kann man auf dieser alten Trasse radeln. Von List führt der Radweg in Sichtweite der großen Wanderdüne gen Süden. Besonders gut sieht dieses in Deutschland sehr seltene Naturwunder am frühen Morgen aus; es gibt geführte Exkursionen zu Fuß zu einer der Wanderdünen. Der Radweg offenbart Ausblicke auf die Landschaft, auf das Watt, die Salzwiesen, die Heide und auf die Dünen. Immer wieder führen ausgewiesene Wege ans Meer, wo eine Rast eingelegt werden kann. Wer im Sylter Mittelstück den Weg durch die Marsch nimmt, kann zur Zeit des Vogelzugs Flugmanöver von Knutts, Alpenstrandläufern & Co. beobachten. Weiter führt der Radweg durch die Dünen, links blickt man auf das Wattenmeer, bis schließlich Hörnum erreicht ist. 

Föhr – Radeln zum Vogelkiek

Auch Föhr ist fahrradfreundlich und abwechslungsreich. Im Friesendorf Nieblum gibt es einladende Gasthäuser und ruhige Natur. Von dort führt die Route hinunter an die See, zum Goting Kliff mit schöner Aussicht und an den Strand. Auf dem Weg nach Utersum und Dunsum sind sogenannte Windflüchter zu sehen, ebenso wie die Silhouette der Borgsumer Windmühle vor dem Horizont. Bevor es in das Tiefland, in die platte Marsch im Norden geht, lohnt ein Stopp im kleinen Dorf Oldsum. Das Marschland ist zur Zeit des Vogelzugs Rastgebiet einer Vielzahl von Vögeln, die sich auf einer geführten Tour gut beobachten lassen.

Rund um Büsum

Längst ist der Rhythmus gefunden beim Tritt in die Pedale, radeln rund um Büsum ist der Abstand vom Alltag. Bald ist das Eidersperrwerk erreicht, das größte Küstenschutzbauwerk in Deutschland, und auf einer Breite von rund zweihundert Metern strömt die Flut landeinwärts. Zurück nach Büsum geht’s seeseitig vom Deich. Radler sollten auf die weidenden Schafe achten, langsam und sie nicht stören. Der Radler hat die beiden unverkennbaren Landmarken, das Hochhaus und die Silos, im Blick.

Weitere Infos: Die Nordsee-Radbroschüre ist kostenlos erhältlich und zeigt viele Routenvorschläge für individuelle Radtouren auf den Inseln und auf dem Festland.

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