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Mit dem Rad Navarra erkunden

Vom bergigen Norden bis zu den Ebenen im Süden gibt es in der nordspanischen Region abwechslungsreiche Fahrrad- und Mountainbike-Strecken. Eine besondere Kulisse für Radtouren bietet die Wüstenlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Bárdenas Reales.

Ein Highlight: Mit dem Rad durch die Wüstenregion Bárdenas Reales (Foto: Navarra Tourismus)

Navarra ist eine Region mit vielen Gesichtern. Im Norden die hohen Gipfel der Pyrenäen und im Süden die weiten Ebenen. Neben einem Städtetrip in die grüne Hauptstadt Pamplona oder einer Weintour lädt die Region vor allem zu sportlichen Aktivitäten ein. Auf dem Fahrrad lässt sich die Natur besonders gut entdecken. Je nach gewünschtem Anstrengungsgrad und persönlichem Tagesziel gibt es passende Strecken.

Wüstenregion Bárdenas Reales

Der Süden Navarras beherbergt die größte Wüste Europas, die Bárdenas Reales. Es gibt mehrere Fahrradtouren durch die Wüste, bei denen sich die Höhenunterschiede in Grenzen halten und die Entfernungen überschaubar sind. Die beliebteste Route ist 39 km lang und führt über eine unbefestigte, leicht zugängliche Straße. Auf der gesamten Strecke kann man bereits das Licht, die Weite, die Farben und die Aussicht auf die erodierten Berge genießen. Wer gerne vor Ort ein Fahrrad leihen möchte, wird bei Ciclos Marton im Dorf Arguedas, nah gelegen an der Zufahrtsstraße zum Park, fündig.

Vía Verde del Plazaola

Die Vias Verdes del Plazaola eignen sich gut, um die Region auf den Spuren der ehemaligen Bahntrassen zu erkunden, ohne dabei größere Steigungen überwinden zu müssen. Die Route liegt auf der ehemaligen Strecke der Eisenbahn, die zwischen 1914 und 1953 Pamplona und San Sebastian verband. Die Strecke zeichnet sich vor allem durch ihre Landschaft aus, während man beim Fahren gleichmäßige Steigungen hat und auf eine Vielzahl von Tunneln trifft, die es zu durchqueren gilt. Der Tunnel in Uitzi hat dabei eine beträchtliche Länge von 2,7 km und auch wenn dieser mittlerweile beleuchtet ist, wird sicherheitshalber empfohlen, eine Taschenlampe mitzunehmen. Durchquert wird der Tunnel auf dem Abschnitt zwischen Lekumberri nach Leitza: In Lekumberri gestartet geht es zunächst 5 km bis zum Uitzi-Tunnel, um von da aus bis nach Leitza nochmal 7 km Strecke zu absolvieren. Im Städtchen Leitza angekommen, das von Bergen umgeben ist, laden kleine Restaurants und Bars zur Pause ein.

Eremua Trail in den Pyrenäen

Eremua liegt nur etwa eine 20-minütige Autofahrt von Pamplona entfernt im Esteribar-Tal und verfügt über gut markierte und ausgeschilderte Routen mit mehreren Schwierigkeitsgraden, die durch Buchenhaine und Wälder führen. Eremua ist das Tor zu den Pyrenäen, die Höhenunterschiede halten sich hier noch in Grenzen. Einst entstanden durch einheimische Reiter, die den Wunsch hatten, die Region etwas bekannter zu machen und bestmöglich zu nutzen, entstand ein Wegenetz zum Wandern und Mountainbiken. Durch die Restaurierung alter Routen, die Bergdörfer, Köhler und Jagdgebiete miteinander verbinden, gibt es zahlreiche Wege, das Tal zu entdecken. Die Ortschaft Zubiri eignet sich bestens als Startpunkt und verfügt über einige Landhäuser und Herbergen, die zum Übernachten, Speisen und geselligem Miteinander einladen. Auch Fahrräder können hier geliehen werden.

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